Bei der Vorbereitung einer Yogastunde mit unserem Kater, der Yogabücher und Yoga, insbesondere Shavasana, liebt.

Mein Yoga-Weg

Schon als Studentin plagte mich stressbedingt Migräne. Erzählte ich Ärzten davon, hörten sie zwar verständnisvoll zu, aber sie verschrieben mir nur Tabletten. Eines Tages sagte mein Partner den bedeutungsvollen Satz zu mir, meine Migräne sei meine beste Freundin. Das gab mir zu denken. Nachdenklich runzelte ich die Stirn und fragte nach. Er meinte: Erst bei Migräne würde ich an mich denken und mich ausruhen.

Auf der Suche nach einer Alternative zu Medikamenten fand ich zum Yoga und erfuhr von Muskelentspannung.

Yoga hat meine Arbeits- und Lebensweise verändert. Um mich tiefgründig damit auseinanderzusetzen, machte ich eine Yogalehrerausbildung und lernte auf diese Weise wunderbare Lehrer und Lehrerinnen kennen, die mit Leidenschaft und Hingabe unterrichten und Wissen weitergeben.

Hauptberuflich bin ich Übersetzerin für die Sprachrichtung Hebräisch-Deutsch. Ich bin Freiberuflerin und übersetze Literatur, Kunst und Filme und liebe meinen Beruf. Das viele Sitzen, die stundenlange Bildschirmarbeit, die hohe Konzentration und der häufige Zeitdruck verlangen jedoch einen Ausgleich, den ich mit Yoga gefunden habe. Inzwischen liegt meine Yogamatte gleich in Schreibtischnähe und Bildschirmpausen haben ihren festen Platz im Tagesgeschehen.

Das Erlernen von Yoga ist ein lebenslanges Lernen und ein Weg, der zu Veränderungen im Leben führt, weil wir uns und unser Umfeld neu wahrnehmen, Dinge wie Zeitdruck und Desorganisation in Frage stellen und mehr auf unsere eigenen Bedürfnisse und die Lebensqualität achten.



In meinen Kursen lege ich Wert auf achtsame Anleitungen und eine genaue Ausrichtung der Asanas, damit die Teilnehmer sich gesunde Haltungsmuster aneignen. Die Übungsabfolgen regen dazu an, den Übergang zu einer täglichen häuslichen Yoga-Praxis zu meistern, um Migräne keine Chance zu geben.